Holzständerwand oder Brettsperrholz, ein oder zwei Geschosse, Wandaufbau mit Dämmung und Beplankung. Der Konfigurator rechnet daraus Holzliste, Holzvolumen und Preisbasis, auf Ihrer Website oder im Büro.
Ein Wohnhaus im Holzrahmenbau kalkulieren heißt: Riegelwerk, Decken, Dachstuhl und den Wandaufbau in Mengen bringen. Der Konfigurator baut je Geschoss das Ständerwerk der Außen- und Innenwände auf, mit Schwelle, Rähm, Ständern im Raster und Eckpfosten. Fenster und Türen bekommen Pfosten, Sturz- und Brüstungsriegel. Darüber sitzt die Decke mit umlaufenden Randbalken, und auf dem Rähm des obersten Geschosses der Dachstuhl.
Die Querschnitte sind Richtwerte aus einem realen Dietrich's-Werkmodell: Ständer 60/160, Eckpfosten 100/160, Schwelle und Rähm 80/160, Deckenbalken 120/240 im Raster von 62,5 cm. Das ist eine Angebotsgrundlage, keine Werkplanung.
Die Bauweise steht ganz oben im Formular, weil sie entscheidet, was darunter überhaupt Sinn ergibt. Bei der Holzständerwand liegt die Dämmung im Gefach, wählbar sind Ständerquerschnitte 60 × 160, 60 × 200 und 80 × 160 mm sowie ein Ständerabstand von 62,5 oder 83,3 cm. 62,5 cm passt zum Plattenraster von 125 cm und ist der Regelfall.
Bei der Vollholzwand trägt eine Scheibe aus Brettsperrholz, 80 bis 140 mm dick. Gedämmt wird davor, mit 120 bis 240 mm Holzfaser. Die Wand wird um genau dieses Maß dicker. Eine Beplankung gibt es hier nicht, die Scheibe steift selbst aus. Wer BSP kalkulieren will, bekommt Wandfläche in m², Volumen in m³ und den Verschnitt aus den Fenster- und Türausschnitten als eigene Zeile, weil der mitgekauft wird.
Gebäudelänge von 6 bis 20 m, Gebäudebreite von 5 bis 15 m, rechteckiger Grundriss, gemessen über die fertige Fassade. Geschosshöhe EG zwischen 2,50 und 3,50 m, OG ab 2,40 m, jeweils von Rohdecke bis Rohdecke. Dachform Sattel-, Walm- oder Pultdach, dazu Kehlbalken und bis zu zwei Mittelpfetten.
Innenwände kommen über eine Raumaufteilung ins Modell: offen, mit Flur und 4 Zimmern, mit Flur und 6 Zimmern, oder selbst gesetzt mit Lage und Achse. Tragend oder nicht tragend ist dabei eine Angabe des Kunden und wird so gekennzeichnet. Fenster und Türen trägt man mit Breite, Höhe, Brüstung und Wand ein, so viel man schon weiß.
Drei Aufbauten für die Ständerwand sind hinterlegt. Die Außenwand Standard mit Putz kommt auf 298 mm: 10 mm Putz, 100 mm Holzweichfaserplatte, Einblasdämmung im Gefach, Dampfbremse, 15 mm OSB, 12,5 mm Gipskarton. Mit Installationsebene sind es 358 mm, die 60 mm liegen zwischen OSB und Gipskarton, damit Leitungen vor der luftdichten Ebene laufen. Die Außenwand mit Holzfassade tauscht Putz und WDVS gegen 24 mm Schalung auf hinterlüfteter Traglattung.
Die beiden Putzaufbauten sind übliche Schichtpakete aus der Praxis, der Holzfassaden-Aufbau ist ein Richtwert. Wer einen eigenen Aufbau hat, wählt „Eigener Aufbau, Beratung gewünscht". Dann rechnet der Konfigurator mit dem Regelaufbau, den echten stimmen Sie mit dem Bauherrn ab.
Die Decke über dem Erdgeschoss ist Holzbalkendecke mit 120 × 240, 100 × 220 oder 140 × 260 mm oder Massivholzdecke aus Brettsperrholz, 140 bis 240 mm, in Elementen bis 2,50 m Breite. Über dem Obergeschoss ist der Regelfall keine eigene Decke, der Dachstuhl sitzt direkt auf dem Rähm. Wer dort eine Decke will, bekommt einen Dachraum mit Bodeneinschubtreppe, Luke 0,70 × 1,20 m.
Eine Treppenöffnung unterbricht die Deckenbalken, die Wechsel stehen in der Holzliste. Dazu rechnet der Konfigurator Steigungen, Auftritt und Schrittmaß als Richtwert und meldet, wenn das Schrittmaß außerhalb von rund 63 cm liegt. Ein Kamin bekommt 5 cm Abstand zu brennbaren Bauteilen, getroffene Balken und Sparren werden mit Wechseln abgefangen. Der Schacht selbst bleibt beim Ofenbauer.
Ohne diese Angabe lässt sich ein Hausbau nicht kalkulieren, darum ist sie Pflicht. Rohbau heißt Ständerwerk, Beplankung außen und Dachstuhl, das Gefach bleibt offen. Wind- und regendicht ergänzt Dämmung und innere Beplankung. Ausbauhaus nimmt Installationsebene und Innenausbau dazu. An der Stufe hängt, welche Lagen des Wandaufbaus in die Mengen kommen. Im Rohbau steht keine beidseitige Beplankung in der Liste, die niemand beauftragt hat.
Die Bodenplatte lässt sich darstellen, 25 cm Stahlbeton mit 10 cm Überstand, Richtwert und bauseits. Sie steht trotzdem in jeder Anfrage.
Aus jeder Konfiguration entsteht eine Holzliste mit Querschnitten, Längen und Stückzahlen, das Holzvolumen in m³ getrennt nach BSH, KVH und BSP. Der Wandaufbau steht als Mengenzeile von außen nach innen dabei: Holzfassade inkl. Traglattung, Putzsystem, Wanddämmung in m³, OSB, Dampfbremse, Installationsebene, Gipsfaser. Bezugsfläche ist die Außenwand ohne Öffnungen.
Die Geometrie geht per IFC-Export in cadwork, SEMA oder Dietrich's. Für Ausschreibung und AVA gibt es GAEB X81 ohne und X83 mit Preisen, die Materialliste als Excel-Mappe und das Angebot als PDF und Word. Kalkuliert wird mit Ihren Einkaufspreisen, Margen und Montagesätzen, so wird der Konfigurator zum Kalkulationsprogramm für Zimmereien.
Der Konfigurator läuft als iframe auf Ihrer Website, in Ihrem Branding. Der Bauherr stellt sein Haus zusammen und bestätigt seine Adresse per E-Mail-Code. Sie bekommen dann die Anfrage mit Ausbaustufe, Geschossen, Abmessungen, Wandaufbau, Wandstärke, Außenwandfläche, Decken, Öffnungen und Innenwänden, dazu Ihre Preisbasis. Ob der Bauherr den Preis sieht, entscheiden Sie je Bauform.
Das Modul läuft auch ohne Website, rein intern. Ein Anruf, zehn Regler, und die Holzliste liegt vor dem Angebotsgespräch auf dem Tisch.
Für Betriebe, die Holzrahmenbau als eigenes Geschäft betreiben und dafür regelmäßig Anfragen bekommen. Wer bisher jede Anfrage von Hand in die Tabellenkalkulation tippt, spart die erste Stunde je Projekt. Und ob ein Interessent ein Ausbauhaus will oder nur einen Richtpreis, sieht man an der Anfrage, bevor jemand ins Auto steigt.
Keine Statik. Ständer, Deckenbalken und Plattendicken sind Richtwerte, der Standsicherheitsnachweis bleibt beim Tragwerksplaner. Keine Bauphysik, also kein U-Wert, kein Feuchtenachweis, kein Schallschutz. Kein L-Grundriss, keine Rücksprünge. Und nichts mit Werkplanungstiefe: Montageschwelle, Nischenpfosten, Füllhölzer und Installationslattung gehören in den Abbund, nicht in eine Anfrage.
Holzrahmenbau und Brettsperrholz kosten 30 € im Monat, dazu 29 € Plattformgebühr, alle Preise zzgl. MwSt. Monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate frei. Im Komplettpaket mit allen Bauformen sind es 99 € im Monat. Vorher 14 Tage kostenlos testen, nur mit E-Mail und Firmenname, ohne Zahlungsdaten. Alle Pakete stehen unter Preise.
Ja. Ein- oder zweigeschossiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss, Holzständerwand oder Vollholzwand aus Brettsperrholz, Decken, Treppenöffnung und Dachstuhl. Ergebnis sind Holzliste, Holzvolumen in m³ und die Preisbasis nach Ihren Preisen.
Beim Ständerbau die Außenwand Standard mit Putz (298 mm), die Variante mit Installationsebene (358 mm) und die Außenwand mit Holzfassade. Beim Brettsperrholz Holzfassade, Putz oder innen sichtbar, mit 80 bis 140 mm Scheibe und 120 bis 240 mm Außendämmung. Ein eigener Aufbau ist als Beratungswunsch wählbar.
Ja, als Flächen und Volumen aus derselben Kubatur: Putzsystem, Holzfassade mit Traglattung, Wanddämmung in m³, OSB, Dampfbremse, Installationsebene und Gipsfaser je in m². Was davon zählt, hängt an der gewählten Ausbaustufe.
Nein. Ständer, Deckenbalken und Plattendicken sind Richtwerte aus einem Werkmodell. Den Standsicherheitsnachweis erstellt Ihr Tragwerksplaner, den Wärme- und Feuchteschutz weist der Bauphysiker nach. Der Konfigurator liefert die Mengen für das Angebot.
Ja, per IFC-Export in cadwork, SEMA oder Dietrich's. Dazu GAEB X81 und X83, die Holzliste als Excel-Datei und ein Angebot als PDF und Word.
30 € im Monat zuzüglich 29 € Plattformgebühr, zzgl. MwSt., monatlich kündbar. Vorher 14 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten.