Für Zimmereibetriebe

Dachfenster-Anfrage für Zimmereien: mit Maß und Typenschild

Einbau und Austausch von Dachflächenfenstern als Anfrage auf Ihrer Website. Der Kunde nennt Bestandsmaß, Typenschild, Eindeckung und Sparrenabstand, bestätigt seine E-Mail und schickt Fotos hinterher. Kein Preis, kein 3D, aber eine Anfrage, mit der Sie arbeiten können.

Warum eine Dachfenster-Anfrage ohne Maß und Typ nichts taugt

„Wir bräuchten ein neues Dachfenster, was kostet das?" Mehr steht in den meisten Anfragen nicht. Dann folgt das Telefonat: Welcher Hersteller? Wie groß? Was liegt auf dem Dach? Wie weit stehen die Sparren auseinander? Der Kunde weiß es nicht, und die Sache versandet.

Dabei entscheidet genau das über den Aufwand. Ein Austausch im gleichen Rohbaumaß ist oft an einem Tag erledigt. Ein breiteres Fenster braucht einen Wechsel, ein anderer Eindeckrahmen bringt eine andere Anschlusshöhe, und ein Innenfutter kommt bei Ausbau dazu. Ohne diese Angaben ist jedes Angebot geraten.

Was der Fragebogen abfragt

Zuerst das Vorhaben: Austausch, Neueinbau oder beides, und wie viele Fenster. Beim Austausch fragt das Formular den Hersteller (Velux, Roto, Fakro, Braas, anderer) und die Angabe vom Typenschild ab. Der Hinweistext sagt dem Kunden, wo das Schild sitzt: am oberen Rand des Flügels, sichtbar bei geöffnetem Fenster. Diese Zeichenfolge nennt Größe und Bauart genau.

Dann die Fenstergröße als Auswahl gängiger Maße von 55 × 78 bis 134 × 98 cm, mit freier Eingabe für andere Maße. Gemessen wird der Flügel, nicht die Dachöffnung, das steht direkt beim Feld. Danach das Dach: geneigt oder flach, die Eindeckung von Tonziegel bis Reet, die Dachneigung als Bereich und der Sparrenabstand in Schritten von 60 bis über 90 cm. Am Sparrenabstand hängt, ob ein Sparren ausgewechselt werden muss.

Zum Schluss die Einbausituation: Bedienung per Griff, Stange, elektrisch oder Solar, Zubehör wie Außenrollladen, Innenfutter in Weiß oder Holz, Entsorgung des alten Fensters, Geschoss und Gerüst. Der Projekt-Check fragt zusätzlich nach Anlass, Dringlichkeit, Zugang von außen, Denkmalschutz und Zeitraum.

Verifizierung und Fotos

Jede Anfrage wird mit einem vierstelligen Code an die E-Mail-Adresse des Kunden bestätigt. Erst danach geht sie an Sie raus. Falsche Adressen und Spam bleiben damit draußen.

Fotos lädt der Kunde nicht hoch. Er antwortet auf seine Bestätigungsmail und hängt die Bilder an, und diese Antwort geht direkt an Ihre Adresse. Die Mail sagt ihm, was hilft: das Typenschild im Fensterrahmen, das Fenster von innen, die Stelle von außen auf dem Dach und der Dachboden. Alles freiwillig, und nichts davon liegt auf unseren Servern.

Was bei Ihnen ankommt

Eine Mail mit allen Angaben in Tabellenform, dazu Name, Telefon und PLZ. Leere Felder werden weggelassen. Bei „Weiß ich nicht" bei der Größe steht in Ihrer Fassung: „Kunde kann die Größe nicht angeben."

Eine Zeile bekommen nur Sie: die Einschätzung, ob eine Auswechslung nötig wird. Sie vergleicht die Fensterbreite mit dem angegebenen Sparrenabstand abzüglich einer Sparrenbreite und ist als geschätzt markiert. Der Kunde sieht sie nicht, weil daraus am Telefon schnell eine Zusage wird.

Dazu kommt eine Anfragequalität in Prozent. Sie gewichtet, ob das Fenster identifizierbar ist (Größe oder Typenschild), ob Eindeckung und Sparrenabstand bekannt sind und wie viel vom Projekt-Check beantwortet wurde.

Was das Modul nicht tut

Es rechnet keinen Preis. Es zeigt kein 3D-Modell, erzeugt keine Holzliste und kein IFC. Der Kunde bekommt in seiner Bestätigung den Satz, dass seine Angaben einer ersten Einschätzung dienen und kein Angebot sind. Welches Fenster passt und wie aufwendig der Einbau wird, zeigt erst Ihre Prüfung mit Maß vor Ort und einem Blick auf Dampfbremse und Dachaufbau.

Nicht zu verwechseln: das Dachflächenfenster im Dachstuhl-Modul

Im Dachstuhl-Konfigurator gibt es ebenfalls Dachflächenfenster. Dort sind sie Öffnungen im neu geplanten Dachstuhl: Der Kunde setzt Anzahl, Rohbaumaß und Höhe über der Traufe, das Modell schneidet die Sparren und legt Wechsel und Schifter an. Das Holz steht in der Holzliste, das Fenster selbst als Stückpreis, der Abzug in der Dachhaut ist mitgerechnet.

Das Modul auf dieser Seite ist etwas anderes. Es geht um ein bestehendes Dach, in das ein Fenster hinein soll oder in dem eines ersetzt wird. Es gibt keinen Dachstuhl zu konfigurieren, also auch keine Geometrie. Beide Wege werden getrennt gebucht.

Zusammen mit der Dachsanierung

Wer die Dachsanierung als Anfrage anbietet, hat dort ein Feld „Dachfenster" mit der Anzahl. Das reicht, wenn die Fenster Teil eines größeren Vorhabens sind. Geht es dem Kunden nur um die Fenster, verweist das Sanierungsformular auf das Dachfenster-Formular mit Maß, Typenschild und Einbausituation. Beide Module laufen ohne Plattformgebühr.

Einbindung auf Ihrer Website

Eine Zeile Einbettcode, und das Formular läuft in Ihrem Branding mit Logo, Farbe und Ihrer Datenschutzerklärung. Wer nur das Dachfenster bucht, sieht nur das Dachfenster. Der Kunde bleibt auf Ihrer Seite. Was das Dashboard sonst kann, steht unter Kalkulationsprogramm für Zimmereien.

Preis

Das Dachfenster-Modul kostet 9 € im Monat zzgl. MwSt., bei jährlicher Zahlung 90 € im Jahr. Es ist allein buchbar, die Plattformgebühr von 29 € fällt dafür nicht an. Monatlich kündbar. Vorher 14 Tage kostenlos testen, nur mit E-Mail und Firmenname, ohne Zahlungsdaten. Alle Pakete stehen unter Preise.

Häufige Fragen

Sieht der Kunde beim Dachfenster einen Preis?

Nein. Das Dachfenster-Modul ist eine reine Anfrage ohne Preis und ohne 3D. Was ein Fenster samt Einbau kostet, hängt an Hersteller, Größe und Dachaufbau, und das entscheiden Sie nach der Prüfung.

Was ist, wenn der Kunde das Maß nicht kennt?

Dann wählt er „Weiß ich nicht", und in Ihrer Mail steht genau das. Das Typenschild ersetzt das Maß: Die Zeichenfolge dort nennt Größe und Bauart. Ein Foto davon reicht ebenfalls.

Wie kommen die Fotos zu mir?

Der Kunde antwortet auf seine Bestätigungsmail und hängt die Bilder an. Die Antwort geht direkt an Ihre Adresse. Es gibt keinen Upload und keinen Speicher bei uns.

Brauche ich dafür die Plattformgebühr?

Nein. Das Dachfenster-Modul kostet 9 € im Monat zzgl. MwSt. und ist ohne Plattformgebühr buchbar. Monatlich kündbar, vorher 14 Tage kostenlos.

Ist das dasselbe wie das Dachflächenfenster im Dachstuhl?

Nein. Im Dachstuhl-Modul ist das Dachflächenfenster eine Öffnung im neuen Dachstuhl mit Wechseln, Schiftern und Stückpreis. Dieses Modul hier fragt den Einbau oder Austausch in einem bestehenden Dach ab.