Der Bauherr füllt auf Ihrer Website einen Fragebogen aus: Dachform, Hausmaße, Eindeckung, Zustand, Zeitraum. Er bestätigt seine E-Mail-Adresse und schickt Fotos nach. Sie bekommen eine Anfrage, mit der Sie den Vor-Ort-Termin vorbereiten können. Kein Preis, kein 3D. Nur die Anfrage, aber die vollständig.
„Bei uns tropft es, können Sie mal vorbeikommen?" So beginnt die typische Anfrage. Dachform unbekannt, Größe geschätzt, ob das Dach Tonziegel oder Betondachsteine trägt, weiß der Anrufer oft nicht. Sie fahren hin und stellen die Fragen, die vorher schon hätten beantwortet sein können.
Beim Carport oder Dachstuhl stellt der Kunde sein Bauteil im 3D-Konfigurator selbst zusammen. Bei der Sanierung geht das nicht. Das Dach steht schon, und was es braucht, sehen Sie erst vor Ort. Was sich vorher klären lässt, ist der Bestand.
Der erste Teil beschreibt das Gebäude: Gebäudeart, Baujahr in Spannen, Etagen unter dem Dach für die Gerüstfrage, Dachform (Satteldach, Walmdach, Pultdach, Flachdach oder unbekannt), Länge und Breite des Hauses in halben Metern, Dachneigung als Einschätzung, die heutige Eindeckung von Tonziegel bis Faserzement, Gauben und Dachfenster.
Der zweite Teil ist der Projekt-Check: Was soll gemacht werden, neue Eindeckung, Dämmung verbessern, komplette Sanierung oder Dachstuhl prüfen? Wie ist der Zustand, tritt aktuell Wasser ein, seit wann? Ist der Dachboden zugänglich, steht das Haus unter Denkmalschutz, ist Photovoltaik geplant, ist eine Versicherung eingeschaltet? Dazu Zeitraum, freiwilliger Budgetrahmen und ein Freitextfeld.
Wer eine Angabe nicht kennt, wählt „weiß ich nicht". Das ist ausdrücklich erlaubt. Ein Bauherr, der raten muss, gibt falsche Werte an, und mit denen kalkuliert niemand gern. Für die Hausmaße steht ein Hinweis im Formular: Schritte an der Hauswand zählen, ein Schritt ist etwa ein Meter.
Vor dem Absenden bestätigt der Kunde seine Adresse mit einem vierstelligen Code. Ohne den Code geht nichts raus. Damit sind Tippfehler in der Adresse und Spaßanfragen aus dem Postfach, bevor sie Ihre Zeit kosten.
Anschließend bekommt er eine Bestätigungs-Mail mit der Zusammenfassung seiner Angaben und seinem Projektcode. Die Antwortadresse dieser Mail ist Ihre Kontaktadresse. Wer Fotos nachschicken will, antwortet einfach darauf und hängt die Bilder an: Außenansicht, Dachfläche aus der Nähe, Dachboden von innen, auffällige Stellen, alte Pläne oder Angebote, wenn vorhanden.
Ihre Mail enthält alle Angaben als Tabelle, dazu die Antworten aus dem Projekt-Check und den Projektcode für die Zuordnung. Aus Hausmaßen und Neigung rechnet das System einen groben Richtwert für die Dachfläche aus, ausdrücklich als Größenordnung fürs Telefonat markiert. Der Kunde sieht diese Zahl nicht.
Über jeder Anfrage steht die Anfragequalität in Prozent. Sie bewertet, wie brauchbar die Angaben sind: Telefonnummer und PLZ, Dachform und Eindeckung bekannt, Größe angegeben, Pflichtfelder beantwortet, Projekt-Check ausgefüllt. Der Projekt-Check zählt am stärksten. Ab 75 Prozent steht die Zahl grün. So sehen Sie auf einen Blick, welche Anfrage Sie zuerst anrufen.
Es rechnet keinen Preis. Es erzeugt keine Holzliste, kein 3D-Modell, keinen IFC-Export. Und es bewertet den Zustand des Daches nicht. In der Bestätigungs-Mail steht das dem Kunden gegenüber genauso: keine Beurteilung, kein Angebot, die Prüfung macht die Zimmerei vor Ort.
Das ist keine Lücke, sondern Absicht. Ob die Sparren noch tragen, ob eine Aufsparrendämmung auf die vorhandene Lattung passt, ob Unterspannbahn und Konterlattung mitgemacht werden müssen, ob Ortgang und Traufe neu aufgebaut werden: Das sieht man am Dach, nicht im Formular. Ein Preis aus geschätzten Hausmaßen wäre eine Zahl, mit der Sie später diskutieren müssten.
Wer im Projekt-Check „Dachstuhl prüfen" oder „Gaube sanieren" ankreuzt, ist oft einen Schritt von einem Neubau-Bauteil entfernt. Dafür gibt es die 3D-Bauformen: den Dachstuhl mit Sparren, Pfetten und Holzliste, das Walmdach und die Dachgaube. Geht es nur um die Dachfenster, verweist das Formular auf das eigene Dachfenster-Modul, das Maß und Typenschild genauer abfragt.
Wer beides bucht, bekommt jede Anfrage in derselben Mail-Form mit Projektcode und Qualitätsangabe. Die Sanierung ist der Einstieg, der Dachstuhl das Kalkulationsprogramm dahinter.
Das Formular läuft mit einer Zeile Einbettcode auf Ihrer Seite, mit Ihrem Logo und Ihren Farben. Der Bauherr bleibt bei Ihnen und landet nicht auf einem Portal, das seine Anfrage an fünf Betriebe weiterverkauft. Die Fragen des Projekt-Checks passen Sie im Dashboard an: streichen, ergänzen, als Pflichtfeld setzen.
Wie eine gute Anfrage aussieht und welche Angaben vor dem ersten Anruf gehören, steht in der Anfrage-Checkliste im Ratgeber. Die Fragen dort sind für den Carport gedacht, das Prinzip ist beim Dach dasselbe.
Die Dachsanierung kostet 9 € im Monat oder 90 € im Jahr. Sie ist eine der drei Anfrage-Bauformen, die ohne die Plattformgebühr allein buchbar sind. Wer nur Dächer saniert und keinen Konfigurator braucht, zahlt also 9 € und sonst nichts. Monatlich kündbar, die ersten 14 Tage kostenlos. Alle Pakete stehen auf der Preisseite.
Nein. Die Dachsanierung ist eine reine Anfrage-Bauform. Der Kunde sieht keinen Preis, es gibt keine Holzliste und kein 3D-Modell. Was das Dach braucht, entscheiden Sie nach dem Vor-Ort-Termin.
Der Kunde antwortet auf seine Bestätigungs-Mail und hängt die Bilder an. Die Antwortadresse ist Ihre Kontaktadresse, die Fotos landen also direkt in Ihrem Postfach.
Ja. Vor dem Absenden bestätigt der Kunde seine E-Mail-Adresse mit einem vierstelligen Code. Ohne Code geht keine Anfrage raus.
Nein. Die Dachsanierung kostet 9 € im Monat und ist ohne Plattformgebühr allein buchbar. Monatlich kündbar, die ersten 14 Tage kostenlos.
Ja, mit einer Zeile Einbettcode. Es läuft mit Ihrem Logo und Ihren Farben auf Ihrer Seite, der Kunde bleibt bei Ihnen.
Ja. Der Projekt-Check ist im Dashboard je Bauform editierbar. Sie können Fragen streichen, ergänzen oder als Pflichtfeld setzen.