Für Zimmereibetriebe

Anbau & Aufstockung: Anfrage-Fragebogen für Zimmereien

Ein Anbau oder eine Aufstockung lässt sich nicht in 3D zusammenklicken. Die Anfrage dazu schon: ein Fragebogen in Schritten, Fotos vom Bestand, der Planungsstand. Bei Ihnen kommt an, was Sie vor dem ersten Ortstermin wissen müssen.

Warum Anbau-Anfragen die teuersten Rückfragen erzeugen

„Wir würden gern aufstocken, was kostet das?" Hinter dieser Mail stecken oft zwei Wochen Arbeit, bevor Sie wissen, ob sich ein Angebot lohnt. Welches Gebäude, welches Baujahr, wie viele Geschosse. Trägt die Bestandsdecke ein weiteres Geschoss, oder muss der Lastabtrag neu gedacht werden. Ist ein Architekt beteiligt, liegt ein Bauantrag vor, oder gibt es bisher nur eine Idee.

Jede dieser Fragen kostet ein Telefonat oder eine Fahrt. Beim Carport lässt sich das verschmerzen. Bei einem Vorhaben, das je nach Planungsstand erst in einem Jahr beginnt, ist die Zeit vor dem ersten Angebot der teuerste Teil. Sie fällt auch bei den Anfragen an, aus denen nie ein Auftrag wird.

Was der Fragebogen Schritt für Schritt abfragt

Der Interessent sieht keine Formularwand, sondern einen Schritt nach dem anderen. Die erste Frage ist die Kernfrage: Anbau, Aufstockung, beides zusammen oder noch unsicher. Danach richten sich die weiteren Schritte.

Es folgen die geplante Nutzung, etwa Wohnraum, Einliegerwohnung oder Büro. Dann die Größe als grobe Spanne, mit einem freiwilligen Feld für die Fläche in m². Der nächste Schritt beschreibt das Bestandsgebäude: Gebäudeart, Baujahr, Geschosszahl.

Beim Anbau fragt der Bogen nach den Geschossen des Anbaus und der Erreichbarkeit des Grundstücks für Kran, Material und Gerüst. Bei der Aufstockung nach der Dachform des Bestands und danach, ob schon bekannt ist, ob das Gebäude ein weiteres Geschoss tragen kann.

Am Ende stehen die gewünschte Bauweise, Holzrahmenbau oder Brettsperrholz, die Ausbaustufe vom Tragwerk bis schlüsselfertig, Zusatzleistungen wie Statik oder Unterstützung beim Bauantrag, der Planungsstand und der gewünschte Baubeginn. Jede Frage hat einen Ausweg wie „Weiß ich nicht". Übersprungen werden kann keine: Ein übersprungener Schritt wäre für Sie dasselbe, nur ohne dass Sie es erfahren.

Fotos vom Bestand, bevor Sie hinfahren

Vor dem Absenden kann der Interessent bis zu acht Fotos anhängen, in vier Kategorien: die Stelle des Anbaus, das Haus von außen, ein abfotografierter Grundriss oder eine Skizze, dazu Umgebung und Zufahrt. Die Bilder hängen an der Mail, die bei Ihnen ankommt, und werden nach der Zustellung vom Server gelöscht. Gespeichert wird nichts.

PDF-Dateien nimmt der Upload bewusst nicht an. Dafür landet eine Antwort auf die Bestätigungsmail des Kunden direkt bei Ihnen. Wer Statikunterlagen oder eine Bauzeichnung hat, antwortet und hängt sie an. Das steht auch so in der Mail.

Was bei Ihnen ankommt: Anfragequalität und Planungsstand

Die Anfrage kommt als Mail mit allen Antworten in einer Liste, dazu die Kontaktdaten als Block zum Kopieren ins Angebot. Die E-Mail-Adresse des Interessenten ist vorher per Code bestätigt.

Dazu rechnet der Konfigurator eine Anfragequalität in Prozent. Bei Anbau und Aufstockung zählen darin Telefonnummer, Planungsstand, Größe, die Beschreibung des Bestands und je nach Vorhaben eine Kernfrage: bei der Aufstockung die statische Eignung, beim Anbau die Erreichbarkeit des Grundstücks. Ist die Statikfrage mit „Nein" oder „Weiß ich nicht" beantwortet, steht das als eigener Hinweis in der Mail: vor einem Angebot zu prüfen.

Der Projekt-Check ergänzt zwei Fragen, die Sie im Dashboard anpassen können: die Lage der Baustelle und ob der Grenzabstand geklärt ist. An dieser Stelle scheitern Vorhaben am häufigsten, lange bevor Statik oder Preis eine Rolle spielen.

Was das Modul nicht tut

Es rechnet keinen Preis und zeigt kein 3D-Modell. Es schätzt keine Fläche und trifft keine Aussage zur Machbarkeit. Ob eine Bestandsdecke eine Aufstockung in Elementbauweise trägt, entscheidet der Statiker am Objekt, nicht ein Fragebogen. Eine Zahl in der Mail würden Sie als Vorprüfung lesen und der Kunde am Telefon als Zusage.

Der Kunde liest das auch in seiner Bestätigung: erste Einschätzung, verbindliches Angebot erst nach der Prüfung von Bestand und Statik.

Danach kalkulieren: das Holzrahmenbau-Modul

Steht nach dem Ortstermin fest, was gebaut wird, übernimmt das Holzrahmenbau-Modul: Wandaufbau mit Riegeln oder in Brettsperrholz, Dämmung, Beplankung, dazu Holzliste und Preisbasis nach Ihren Preisen. Das ist der Teil, der sich rechnen lässt. Der Fragebogen davor liefert die Angaben dafür.

Wie die Kalkulation im Konfigurator arbeitet, zeigt die Seite zum Kalkulationsprogramm für Zimmereien. Bekommt die Aufstockung ein neues Dach, kommt die Dachstuhl-Kalkulation dazu, und aus beiden entsteht eine Holzliste für den Abbund.

Einbindung auf Ihrer Website

Eine Zeile Einbettcode, und der Fragebogen läuft in Ihrem Branding auf Ihrer Website, mit Logo, Farben und Ihrer Kontaktadresse. Nutzen Sie den Konfigurator schon für andere Bauformen, erscheint Anbau & Aufstockung als weitere Bauform im selben Rahmen. Eine eigene Leistungsseite zur Aufstockung verlinkt die Bauform direkt.

Preis: 9 € im Monat, ohne Plattformgebühr

Das Modul kostet 9 € im Monat zzgl. MwSt. und ist ohne Plattformgebühr allein buchbar, genau wie Dachsanierung und Dachfenster. Monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlung 90 € im Jahr. Vorher können Sie es 14 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten. Alle Pakete stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Warum zeigt der Konfigurator bei Anbau und Aufstockung keinen Preis?

Weil es vor der Prüfung von Bestand und Statik nichts zu rechnen gibt. Eine Zahl aus einem Fragebogen würde der Kunde als Zusage lesen. Das Modul sammelt die Angaben, die Sie für den Ortstermin brauchen, und lässt den Preis bewusst weg.

Kann der Interessent Fotos vom Bestand mitschicken?

Ja, bis zu acht Bilder in vier Kategorien: Stelle des Anbaus, Haus von außen, abfotografierter Grundriss oder Skizze, Umgebung und Zufahrt. Sie hängen an der Anfrage-Mail und werden danach vom Server gelöscht.

Wie kommen Pläne oder Statikunterlagen als PDF zu mir?

Der Kunde antwortet auf seine Bestätigungsmail und hängt die Dateien an. Die Antwortadresse dieser Mail ist Ihre Kontaktadresse, die Unterlagen landen also direkt bei Ihnen.

Brauche ich die Plattformgebühr für dieses Modul?

Nein. Anbau und Aufstockung ist wie Dachsanierung und Dachfenster ohne Plattformgebühr allein buchbar, für 9 € im Monat zzgl. MwSt.

Kann ich die Fragen an meinen Betrieb anpassen?

Der Schritt-Fragebogen ist fest, damit die Anfragequalität vergleichbar bleibt. Der Projekt-Check danach ist im Dashboard frei bearbeitbar: Fragen ergänzen, streichen oder als Pflicht markieren.

Was kostet das Modul und wie lange bin ich gebunden?

9 € im Monat oder 90 € im Jahr, zzgl. MwSt., monatlich kündbar. Vorher 14 Tage kostenlos testen, ohne Zahlungsdaten. Die Übersicht steht auf der Preisseite.