Für Zimmereibetriebe

IFC-Export für Ihre Abbundsoftware

Übernehmen Sie die Konfigurator-Geometrie per IFC direkt in Ihre Abbund- oder CAD-Software. Die Ersterfassung ist erledigt, Sie planen normal weiter.

Was der IFC-Export enthält

Der Export liefert die Grundkonstruktion als saubere 3D-Geometrie.

  • Alle Bauteile mit Querschnitten
  • Maße und Positionen im Raum
  • Dach-, Stützen- und Pfettenstruktur
  • korrekte Ausrichtung der Profile

Import in Dietrich's, SEMA & cadwork

Die IFC-Datei ist mit den gängigen Abbund- und CAD-Programmen kompatibel. Sie importieren die Geometrie und planen den Abbund auf einer fertigen Grundlage weiter, statt alles neu aufzubauen.

Kein Ersatz für CAD, sondern Vorarbeit

Der Konfigurator ersetzt kein Dietrich's, SEMA oder cadwork. Er nimmt Ihnen die lästige Ersterfassung ab und ist Teil des Kalkulationsprogramms für Zimmereien.

Vom Konfigurator zum Abbund

Der Bauherr konfiguriert, Sie bekommen Maße, Holzliste und IFC-Datei in einer Anfrage. Holzliste und Mengen sehen Sie unter Holzliste erstellen. Zusätzlich gibt es einen GAEB-Export für AVA und Ausschreibung.

Was IFC ist, und was es nicht ist

IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offenes, herstellerneutrales Dateiformat für Bauwerksmodelle, gepflegt von der Organisation buildingSMART. Es gehört zum Kern des offenen BIM-Gedankens: Modelle werden nicht in einem proprietären Programmformat weitergegeben, sondern in einem Standard, den jede konforme Software lesen kann. Genau deshalb eignet sich IFC als Brücke zwischen dem Konfigurator und Ihrer gewohnten Arbeitsumgebung.

Import in cadwork, SEMA und Dietrich's

Die gängigen Holzbau-CAD- und Abbundlösungen verfügen über eine IFC-Schnittstelle. Sie öffnen die exportierte Datei, und die Konstruktion erscheint lagerichtig als 3D-Modell, mit Bauteilen, Querschnitten und Positionen im Raum. Statt eine Anfrage neu aufzubauen, starten Sie auf einer vorhandenen Geometrie und arbeiten von dort weiter.

Was übertragen wird

  • die geometrische Grundkonstruktion mit ihren Bauteilen
  • Abmessungen, Querschnitte und die Lage im Modell
  • die Zuordnung zu Bauteiltypen wie Stütze, Pfette oder Sparren

Wo die Grenze liegt

IFC überträgt Geometrie und Struktur, nicht die maschinenfertige Abbundbearbeitung. Zapfen, Versätze, Bohrbilder und die CNC-Ansteuerung entstehen weiterhin in Ihrer Abbundsoftware. Der Export nimmt Ihnen also die zeitraubende Ersterfassung ab, ersetzt aber weder die werkstattgerechte Ausarbeitung noch die prüffähige Statik. So bleibt die fachliche Verantwortung dort, wo sie hingehört: im Betrieb.

IFC vs. GAEB, der Unterschied

IFC und GAEB werden oft verwechselt, lösen aber zwei völlig verschiedene Aufgaben:

  • IFC überträgt die Geometrie, das 3D-Modell mit seinen Bauteilen, für Werkplanung und Abbund in CAD-Software wie cadwork, SEMA oder Dietrich's.
  • GAEB überträgt das Leistungsverzeichnis, Positionen, Mengen und optional Preise, für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung (AVA). Siehe GAEB-Export für den Holzbau.

Kurz gesagt: IFC ist das Modell fürs Bauen, GAEB sind die Mengen und Preise fürs Ausschreiben. Beide Dateien entstehen im Holzbau-Konfigurator aus derselben Konfiguration, Sie müssen nichts doppelt erfassen. Begriffe wie IFC, GAEB, BSH oder Schneelastzone erklärt kompakt das Holzbau-Glossar.

Häufige Fragen

Gibt es einen IFC-Export?

Ja, als saubere Geometrie für gängige Abbundsoftware.

Kann ich die Daten in meine Abbundsoftware übernehmen?

Ja, per IFC-Import in Dietrich's, SEMA oder cadwork.

Ist der Konfigurator ein Ersatz für CAD-Software?

Nein, er liefert die Vorarbeit per IFC, Sie planen in Ihrer Software normal weiter.

Gibt es auch einen GAEB-Export?

Ja, zusätzlich für AVA und Ausschreibung.