Ein Gerätehaus in Riegelbauweise, das Ihr Kunde auf Ihrer Website selbst zusammenstellt: Grundriss, Wandhöhe, Tür und Fenster, Dachneigung. Sie bekommen die Holzliste, die IFC-Datei und eine Anfrage mit allen Maßen.
Das Modell ist ein Schuppen in Riegelbauweise, von unten nach oben: Balkenlage aus Bodenbalken 9/9, umlaufender Schwellenkranz 12/12, vier Wände aus Ständern 12/12 mit Streben, Rähm und Deckenbalken auf den Ortgangwänden, zwei Dachpfetten auf den Traufwänden, darüber die Sparren mit Trauf- und Ortgangüberstand. Jedes dieser Hölzer steht mit Querschnitt und Länge in der Holzliste.
Ständer werden nicht von Hand gesetzt. Der Konfigurator teilt jedes Wandfeld gleichmäßig, bis kein lichtes Feld breiter als 2,10 m ist. Der Wert ist einstellbar.
Breite von 2,00 bis 8,00 m, Tiefe von 1,50 bis 4,00 m, jeweils in Zentimeterschritten. Die Wandhöhe bezieht sich auf die niedrige Traufwand und geht von 1,80 bis 3,00 m. Das ist Absicht: Die lichte Höhe ist die Zahl, nach der ein Kunde fragt, und sie bleibt stehen, wenn er an der Dachneigung dreht.
Dazu die Ständerstärke von 8 bis 20 cm, der Sparrenabstand von 40 bis 70 cm und die Anzahl der Deckenbalken über der Rähm-Ebene. Balkenlage und Streben lassen sich abwählen.
Öffnungen sind keine Vorauswahl aus drei Varianten. Je Öffnung wählt der Kunde die Wand, die Position entlang der Wand, Breite, Höhe und bei Fenstern die Brüstungshöhe. Vorbelegt ist eine Tür mit 1,13 × 1,91 m und ein Fenster mit 0,83 × 0,63 m auf 1,28 m Brüstung, beides in der Traufwand mit der hohen Seite.
Aus jeder Öffnung entstehen Türständer oder Fensterständer, ein Sturz und bei Fenstern ein Brüstungsriegel. Sturz und Brüstungsriegel spannen nur die lichte Weite, so wie es am gebauten Stück üblich ist. Zwei Öffnungen, die sich überschneiden, weist der Konfigurator ab und sagt, welche.
Die Dachneigung geht von 3° bis 20°, vorbelegt sind 8°. Darunter stünde Wasser auf dem Blech, darüber wächst die hohe Wand so weit, dass aus dem Pult ein Halbsatteldach würde. Das Gefälle fällt wahlweise von der Türwand weg oder zu ihr hin. Die Neigung wirkt allein auf den Achsabstand der beiden Dachpfetten, nicht auf die Gebäudetiefe.
Der Feldsparren wird über die Staffelung bemessen, bei den Vorgabemaßen ergibt das 6/14. Die beiden Flugsparren am Ortgang tragen nichts und bleiben bei 6/12. Als Eindeckung stehen Trapezblech und Dachziegel zur Wahl, dazu Unterdeckbahn, Dachrinne, Fallrohr und Wandanschlussblech. Ein nacktes Tragwerk ohne Eindeckung geht auch, wenn Sie nur den Abbund liefern.
Jede Konfiguration erzeugt eine Holzliste mit Stückzahl, Querschnitt, Länge und Holzvolumen in m³. Die Holzgattung steht dabei: Beim Gartenhaus ist das durchgehend KVH; bei diesen Spannweiten braucht kein Holz Brettschichtholz zu sein. Bewertet wird mit Ihren Bauholzpreisen, Ihrer Marge und Ihren Aufschlägen. So arbeitet der Konfigurator als Kalkulationsprogramm für Zimmereien, nicht als Preisportal. Wie die Liste aufgebaut ist, steht unter Holzliste erstellen.
Die Geometrie geht als IFC-Datei in Ihre Abbundsoftware, in cadwork, SEMA oder Dietrich's. Jedes Holz kommt als eigenes Bauteil mit Lage und Querschnitt an, samt Öffnungshölzern und Flugsparren. Details unter IFC-Export für Abbundsoftware. Für die Ausschreibung gibt es die Positionen als GAEB-Datei, für die eigene Kalkulation als Excel-Tabelle. Alle Exporte laufen aus dem Dashboard, nicht aus dem Konfigurator des Kunden.
Das Gartenhaus wurde nicht am Bildschirm entworfen. Die Vorgaben sind an einer ausgeführten Konstruktion mit 45 Bauteilen abgeglichen: Grundriss 4,40 × 2,36 m, Pultdach 8°, fünf Bodenbalken 9/9, elf Ständer 12/12, sechs Streben, zwei Dachpfetten von 5,00 m, zehn Sparren im Abstand von rund 60 cm. Die Regeln, nach denen der Konfigurator Ständer und Sparren setzt, treffen diese Zahlen wieder. Ein Test hält 37 Maße davon fest.
Der Kunde bestätigt seine Adresse mit einem Code, dann erst geht die Anfrage raus. Sie enthält alle Maße, die Öffnungen, die Eindeckung und einen Link, der genau diese Konfiguration wieder öffnet. Dazu der Projekt-Check mit den Fragen, die sonst am Telefon kommen: Untergrund am Aufstellort, ob Bodenplatte oder Punktfundamente vorhanden sind oder mit angeboten werden sollen, wofür das Haus genutzt wird, ob Strom hinein soll, ob die Genehmigung geprüft ist, ob eine Zufahrt für das Montagefahrzeug besteht.
Die Fragen sind je Betrieb anpassbar. Ob der Kunde den Preis sieht, entscheiden Sie, wie beim Carport-Konfigurator.
Das Modell liefert Geometrie und Mengen, keine Statik. Die Bodenbalken sind bewusst nicht bemessen: Sie liegen auf Punktfundamenten oder im Kiesbett, ihre Spannweite ist der Fundamentabstand, und der steht in keinem Modell. Wandschalung, Fußboden und Dämmung fehlen im Preis; das Modell ist das reine Tragwerk. Innenausbau bleibt eine Frage im Projekt-Check und wird von Ihnen angeboten.
10 € im Monat für das Gartenhaus, dazu 29 € Plattformgebühr, alle Preise zzgl. MwSt. Bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate frei. Monatlich kündbar. Die ersten 14 Tage testen Sie kostenlos, mit allen Bauformen und ohne Zahlungsdaten; danach endet der Zugang von selbst. Alle Pakete stehen auf der Preisseite.
Nein. Er wird von Zimmereien und Holzbaubetrieben gebucht und auf deren Website eingebunden. Der Bauherr konfiguriert dort, die Anfrage geht an den Betrieb.
Riegelbauweise mit Pultdach: Balkenlage, Schwellenkranz, Ständer 12/12 mit Streben, Rähm und Deckenbalken, zwei Dachpfetten und Sparren 6/14. Wandschalung und Fußboden sind nicht enthalten.
Ja. Wand, Position, Breite, Höhe und Brüstung sind je Öffnung einstellbar. Türständer, Sturz und Brüstungsriegel entstehen automatisch.
Ja. Die Holzliste kommt mit Querschnitt, Länge und Holzgattung, die IFC-Datei lässt sich in cadwork, SEMA und Dietrich's öffnen. Dazu GAEB und Excel.
10 € im Monat zuzüglich 29 € Plattformgebühr, monatlich kündbar, alle Preise zzgl. MwSt. Die ersten 14 Tage sind kostenlos, ohne Zahlungsdaten.