Anbaubalkon aus Holz auf Stützen oder auskragend an der Wand. Länge, Auskragung, Höhe und Stützenstärke wählen, Holzliste mit Balkenlage, Träger und Geländer sofort dabei. Läuft als Anfrage auf Ihrer Website.
Ein Balkon ist kein Dach. Die Balkenlage trägt 4,0 kN/m² Nutzlast nach DIN EN 1991-1-1, rund das Doppelte einer Dachlast, und genau dafür hat der Balkon seine eigene Staffelung. Bei 2,0 m Spannweite kommt ein Balken 60 × 160 mm heraus, bei 3,0 m 80 × 200 mm. Achsabstand 60 cm.
Träger und Wandbalken sind BSH in Stützenbreite, die Höhe kommt aus der Pfettenstaffelung über den Stützenabstand. Der Stützenabstand ist auf 2,50 m gedeckelt. Darüber wird der Träger teurer als eine weitere Stütze.
Bei der gestützten Bauart steht vorne eine Stützenreihe, hinten läuft der Wandbalken, dazwischen spannt die Balkenlage. Kopfbänder sitzen zwischen Stütze und Träger, 60 % des Stützenmaßes, auf gerade Zentimeter gerundet. Mit der zweiten Stützenreihe an der Wand steht der Balkon frei und hängt nicht am Mauerwerk.
Die auskragende Bauart kommt ohne Stützen aus. Die Balkenlage kragt vom Wandbalken aus, vorne schließt ein Stirnbalken ab, und unter dem ersten, dem letzten und rund jedem zweiten Balken drückt eine Konsolstrebe unter 45° gegen die Wand.
Für die Biegung zählt ein Kragarm wie eine Spannweite von der doppelten Auskragung. Bei 1,75 m ist die Balkenstaffelung am Ende, deshalb ist der Regler dort zu Ende. Wer tiefer will, stellt Stützen. Der Wandbalken trägt dann die volle Last.
Vier Regler und zwei Auswahlfelder, alle Maße über die Außenkanten. Länge an der Wand von 2 bis 10 m, Auskragung von 1 bis 3 m, Höhe über Gelände von 2,5 bis 6 m. Die Stützenstärke wählt der Kunde aus 12 × 12, 14 × 14 oder 16 × 16 cm, dazu Fichte oder Lärche.
Das Geländer rechnet der Konfigurator selbst: 1,00 m hoch, Geländerpfosten 9 × 9 cm im Abstand von höchstens 1,20 m, Handlauf und Untergurt 6 × 12 cm entlang der drei freien Kanten. Die Wandseite bekommt nichts. Bei 5 × 2 m sind das 9,0 lfm.
In der Holzliste steht das Tragwerk: Wandbalken, Träger, Stützen, Kopfbänder, Balkenlage, Stirnbalken, Konsolstreben und Wandpfosten, dazu Geländerpfosten, Handlauf und Untergurt. Getrennt nach KVH und BSH, mit Holzvolumen. Wie die Liste aufgebaut ist, steht unter Holzliste erstellen.
Belagbretter und Geländerfüllung stehen nicht drin. Beides ist Flächen- und Meterware, die Ausführung wechselt zwischen Staketen, Seil und Glas, und für den Abbund spielt sie keine Rolle. Sie laufen als zwei eigene Positionen im Preis: Terrassendielen je m² Grundfläche, Geländerfüllung je laufendem Meter. Beide Preise tragen Sie im Dashboard ein.
Aus jeder Konfiguration bekommen Sie die Holzliste, das Holzvolumen und die Zahl der Stützenfüße. Die Geometrie geht als IFC in cadwork, SEMA oder Dietrich's, siehe IFC-Export für Abbundsoftware. Für die Ausschreibung gibt es GAEB, für die eigene Kalkulation eine Excel-Datei mit allen Positionen.
Der Preis wird mit Ihren Werten gerechnet: Bauholzpreise je m³, Montagestunden, Margen, Aufschläge. Der Konfigurator ist damit auch ein Kalkulationsprogramm für Zimmereien, nur dass der Kunde die Maße selbst eingibt.
Jede Anfrage kommt per E-Mail-Bestätigung geprüft bei Ihnen an, mit Abmessungen, Grundfläche, Bauart, Höhe über Gelände, Stützenstärke und Geländermetern. Dazu der Projekt-Check mit den Fragen, an denen ein Balkonangebot ohne Rückfrage sonst danebenliegt.
Der Kunde gibt an, ob der Balkon auf Stützen steht oder auskragt, woraus die Wand besteht (Mauerwerk, Beton, Holzständerwerk oder Wärmedämmverbundsystem), in welchem Geschoss er liegt und wie der Untergrund unter den Stützen aussieht. Ob eine Statik vorliegt, ob die Genehmigung geprüft ist und ob ein alter Balkon vorher zurückgebaut werden muss, fragt der Check ebenfalls ab.
Die Querschnitte sind Richtwerte für die Vorbemessung, KVH C24, Durchbiegung L/300. Die Statik macht der Statiker. Der Anschluss an die Wand ist beim Balkon die eigentliche Frage, und den Nachweis dafür gibt es hier nicht. Ein Kragarm an einem Wärmedämmverbundsystem ist etwas anderes als einer an Mauerwerk.
Das Geländer ist mit 1,00 m Höhe angelegt, ab 12 m Absturzhöhe mit 1,10 m. Ob das am Bauort reicht, richtet sich nach der Landesbauordnung, ebenso wie die Frage, ob der Balkon genehmigungspflichtig ist. Beides gehört früh zum Bauamt.
„Was kostet ein Balkon?" hat ohne Bauart, Auskragung und Wandaufbau keine Antwort. Mit dem Konfigurator legt der Interessent Maße und Bauart selbst fest, sieht das Tragwerk in 3D und beantwortet die Fragen zum Bestand. Sie entscheiden anhand einer vollständigen Anfrage, ob sich ein Ortstermin lohnt.
Wer neben dem Balkon auch die Überdachung darunter anbietet, findet die Bauform unter Terrassendach kalkulieren.
Der Balkon kostet 15 € im Monat, dazu 29 € Plattformgebühr. Monatlich kündbar, bei jährlicher Zahlung sind zwei Monate frei, alle Preise zzgl. MwSt. Die ersten 14 Tage sind kostenlos, ohne Zahlungsdaten, nur mit E-Mail und Firmenname. Alle Pakete stehen unter Preise.
Drei: auf Stützen mit Wandbalken, auf Stützen mit einer zweiten Stützenreihe an der Wand, und auskragend an der Wand mit Konsolstreben. Die auskragende Bauart ist bei 1,75 m Auskragung zu Ende.
Das Tragwerk: Wandbalken, Träger, Stützen, Kopfbänder, Balkenlage, bei der auskragenden Bauart Stirnbalken, Konsolstreben und Wandpfosten. Dazu Geländerpfosten, Handlauf und Untergurt. Belag und Geländerfüllung laufen als Fläche und laufende Meter im Preis.
Nein. Die Querschnitte kommen aus einer Vorbemessungstabelle für 4,0 kN/m² Nutzlast. Die Statik und der Nachweis des Wandanschlusses bleiben beim Statiker.
Nur wenn Sie wollen. Die Preisanzeige ist je Bauform abschaltbar. Der Balkon läuft dann als reines Anfrage-Formular mit Maßen und Projekt-Check.
15 € im Monat zuzüglich 29 € Plattformgebühr, monatlich kündbar, alle Preise zzgl. MwSt. Die ersten 14 Tage sind kostenlos, ohne Zahlungsdaten.