Holzrahmenbau
Bauweise mit einem tragenden Gerippe aus Ständern, Riegeln und Schwellen, das durch Plattenwerkstoffe ausgesteift wird. Die Gefache nehmen die Dämmung auf.
Ausführliche Erklärung
Die Wand entsteht aus Schwelle, Ständern und Rähm. Der Ständerabstand liegt meist bei 62,5 cm, passend zu den Plattenformaten. Die Aussteifung übernimmt die Beplankung, üblich sind OSB oder Gipsfaser. Von innen nach außen folgen Installationsebene, Dampfbremse, Beplankung, Ständerwerk mit Dämmung in den Gefachen, äußere Beplankung, Fassadenbahn und Lattung. Der Vorfertigungsgrad reicht vom offenen Ständerwerk bis zur fertigen Wand mit eingebauten Fenstern.
Beispiel aus der Praxis
Eine Außenwand mit 24 cm Ständern: 12,5 mm Gipsfaser innen, Dampfbremse, 24 cm Zellulose im Gefach, 15 mm OSB außen, Fassadenbahn, 3 cm Lattung, Boden-Deckel-Schalung.
Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen
Der Holztafelbau ist derselbe Aufbau, nur als vorgefertigte Tafel geliefert. Beim Holzskelettbau tragen wenige kräftige Stützen und Träger, die Wand dazwischen ist nicht tragend.